Die Formulierung
Crescina entfaltet eine
den natürlichen Haarwuchs fördernde Aktion durch die Synergie
seiner Komponenten.
Unter formulierungstechnischer Sicht ist Crescina eine
in einem dem Zweck entsprechenden hydroalkoholischen Träger
verteilte Dispersion einer Reihe von Aktivstoffen, die sich ein
jeder durch eine spezifische Funktion und Aktivität auszeichnen
und in ihrer Gesamtheit die Wirksamkeit des Produkts ausmachen.
Der hydroalkoholische Träger und die Handmassage während
des örtlichen Auftragens von Crescina unterstützen die
Verteilung dieser Aktivstoffe auf die Kopfhaut und regen die Durchblutung
leicht an. Auf diese Weise wird auch der Haarbulbus angesprochen,
dessen Aufnahmebereitschaft für die einziehenden Aktivstoffe
steigt.
Die Formulierung von
Crescina Wachstum verknüpft mit den beiden Aminosäuren
Cystin und Lysin, den beiden fundamentalen Komponenten
des Kapillarkeratins, den speziellen Wachstumsfaktor Glykoprotein,
der den Zellstoffwechsel zu potenzieren vermag (in-Vitro-Test),
um die Proteinsynthese vor allem des grundlegenden Haarproteins
Keratin anzuregen.
Eine zu Versuchzwecken ausgeführte Sauerstoffmessung
an in-Vitro-Zellen hat bewiesen, dass das in Crescina enthaltene
Glykoprotein imstande ist, die Sauerstoffaufnahme der getesteten
Zellen um ca. 220% im Vergleich zu den Ausgangswerten zu erhöhen.
Die Messung der intrazellulären Sauerstoffaufnahme ist ein
wichtiger Parameter, um den auf den Zellstoffwechsel ausgeübten
stimulierenden Effekt zu beurteilen.
Cystin ist die in der
größten Menge im Haar vorkommende Aminosäure.
Die Schnelle des Haarwuchses, die Proteinsynthese und der Durchmesser
der Haarfaser hängen von der Verfügbarkeit an Cystin ab
(Exp. Dermat., 1999, zit. nach Matheson et al.). In-Vitro-Tests
haben ergeben, dass eine reduzierte Cystinkonzentration in den in-Vitro-Kulturen
von Haarfollikeln zu einer dosisabhängigen Verminderung sowohl
der Wachstumsschnelle als auch des Durchmessers der produzierten
Faser führt. Die Präsenz von Cystin ist ausschlaggebend,
da sich während der Keratinisation ein Cystinmolekül,
bedingt durch eine Bindung von Bisulfur, bildet. Diese chemischen
Bindungen sind für die Stabilität der Keratinstruktur
und infolgedessen für die mechanische Festigkeit des Haarschaftes
verantwortlich.
Die acht lebenswichtigen Aminosäuren müssen über
die Nahrung aufgenommen werden, da der Organismus nicht imstande
ist, sie zu synthetisieren. Fehlt bei der Ernährung auch nur
eine einzige Aminosäure, ist der Organismus gezwungen, gewisse
Proteine abbauen.
Lysin fällt unter die lebenswichtigen
Aminosäuren. Es kommt in der Struktur sämtlicher
Proteine vor und fördert das Wachstum, die Regeneration der
Gewebe und die Produktion von Antikörpern, Hormonen und Enzymen.
Im Kapillarkeratin kommt es hauptäschlich in den Proteinen
der inneren Wurzelscheide vor, die von großer Bedeutung ist,
da sie dem Haar Form und Gestalt verleiht. Die Proteine der inneren
Wurzelscheide und des Haarmarks werden stabilisiert durch die gekreuzten
Bindungen zwischen Glutamin und Lysin, denen das extreme Widerstandsvermögen
dieser Proteine gegen chemische und enzymatische Angriffe zu verdanken
ist (Molec. Cell. Bioch., 1984, zit. nach Peterson et al.).
Zusammen mit den beiden Aminosäuren
Cystin und Lysin bildet das Glykoprotein den Bestandteil, der als
der "Kern" von Crescina gilta. Die vom
Alkohol und vom gefäßerweiternden Inhaltstoff entfaltete
Wirkung gestattet, wie in der Folge beschrieben, dass das Glykoprotein
in die Kopfhaut eindringt und den Zellstoffwechsel der sich in der
Wachstumsphase befindlichen Haarbulben anregt. Gefördert wird
außerdem die Bereitstellung der für die Proteinsynthese
nützlichen Aminosäuren, womit das Kapillarkeratin gemeint
ist.
Dieser besonderen Synergie ist es zu verdanken, dass Crescina seine
den natürlichen Haarwuchs unterstützende Aktion komplett
entfalten kann.
Haarwuchs und -nachwuchs
hängen von einer ausreichenden Nährstoffversorgung der
Haarfollikel ab.
Es wurde bewiesen, dass an frühem Haarausfall leidende männliche
Testpersonen eine subkutane Durchblutung aufweisen, die die an normalen
Personen festgestellten Werte um 2,6 Mal unterbietet (J. Invest.Dermatol,
1989, zit. nach Klemp P. et al).
Ein signifikanter Rückgang der Kopfhautdurchblutung in von
frühem Haarausfall betroffenen Männern kann für den
Haarverlust und den ausbleibenden Haarnachwuchs verantwortlich sein.
Eine vorübergehend durch gefäßerweiternde und rötende
Substanzen bewirkte verstärkte Blutbewegung in der subkutanen
Mikrozirkulation der Kopfhaut fördert die Trophik des Haarfollikels
und außerdem das Einziehen weiterer ggf. vorhandenen Komponenten.
Die örtliche Applikation von
Benzylnikotinat erweitert die in der behandelten Kopfhaut angesiedelten
Kapillargefäße und fördert demzufolge die Durchblutung
in situ.
Komplettiert wird die Formulierung von Crescina Wachstum
durch Silicium und Zink, die beide unentbehrlich für die follikuläre
Funktionalität und die Haarwachstumsprozesse sind. |